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Presse: Pharmagroßhandel durch Arzneimittel-Sparpaket weniger stark betroffen 21.10.2010
aktiencheck.de
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Pharmagroßhändler wie die Celesio AG (ISIN DE000CLS1001 / WKN CLS100) werden einem Medienbericht zufolge voraussichtlich im Zuge der geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen weniger stark belastet als zuletzt angenommen.
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag) soll der Großhandel nur mit 190 Mio. Euro pro Jahr zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen beitragen. Dafür solle die Apothekerschaft nun doch einen direkten Beitrag zum Arzneimittel-Sparpaket leisten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Kreise der schwarz-gelben Koalition. Die Fraktionen von Union und FDP erwägen demnach, die Apotheker mit rund 150 Mio. Euro im Jahr zu belasten. Um dieses Ziel erreichen zu können, werde eine Erhöhung des Rabatts erwogen, den Apotheker den gesetzlichen Krankenkassen auf jedes verschreibungspflichtige Medikament gewähren müssten. In der Debatte sei eine Erhöhung von derzeit 1,75 Euro pro Packung auf 2,00 Euro.
Insgesamt werde somit weiterhin das im Gesetzesentwurf verankerte Ziel erreicht, 340 Mio. Euro beim Großhandel einzusparen. Der Unterschied sei, dass die Apotheker jetzt direkt beteiligt würden.
Die Aktie von Celesio notiert aktuell mit einem Minus von 0,06 Prozent bei 17,86 Euro. (21.10.2010/ac/n/d)
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